Budapest in des Sechzigerjahren: Die überforderte Schriftstellerin Magda bittet die benachbarte Emerenc, sich um ihren Haushalt zu kümmern. Diese stimmt in ihren recht eigenen Art zu und fortan wundert sich Magda häufig über die verschrobene wie eigensinnige Emerenc. Trotz der Standesdünkel und der manchmal gar abweisenden Art entwickelt sich zwischen den beiden Frauen durchaus eine Nähe, die aber prompt vor Emerencs Haustür endet ...

Der ungarische Filmemacher und Oscar-Preisträger István Szabó hat einmal mehr eine internationale Produktion auf die Beine gestellt. Doch von seinen besseren Filmen weit entfernt, schafft er es diesmal nicht, eine Nähe zu den Hauptfiguren aufzubauen, die hier zudem extrem steif und eindimensional gespielt werden und auch noch schlecht synchronisiert wurden. Die Bilder holpern durch die Geschichte, manchmal gar ohne erkennbaren Sinn. István Szabó hat hier versucht, den international preisgekrönten Roman der ungarischen Autorin Magda Szabó (nicht mit dem Regisseur verwandt) umzusetzen, ist aber trotz namhafter Darstellercrew kläglich gescheitert.



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