Eineinhalb Jahrzehnte nach dem Abwurf der Atombombe auf Hiroshima: Eine Französin verliebt sich in in einen Japaner. Durch die Affäre wird sie an ihre Liebe zu einem Deutschen während des Zweiten Weltkriegs erinnert ...

Alain Resnais inszenierte mit seinem ungewöhnlichen Kino-Debüt die Geschichte einer unmöglichen Liebe nach Marguerite Duras. Der Film beginnt mit Bildern von sich umarmenden Menschen. Auf der in Großaufnahme abgebildeten Haut sieht man bald Wasser-, bald Sandperlen: die menschliche Haut als Wüstenlandschaft. Eine sehr persönliche, poesievolle Auseinandersetzung mit dem Grauen, mit der Gewalt, mit dem Tod. Ungewöhnlich ist die Balance von Worten, Bildern, Musik, wie sich Vergangenheit und Gegenwart mischen und zu einem neuen Zeitbegriff werden.

Foto: arte F