Lange hatte man geforscht, bevor man mit Agent 47 (Rupert Friend) endlich die perfekte, genetisch manipulierte Tötungsmaschine erschaffen hat. Der Namenlose arbeitet als Auftragskiller und geht dabei ebenso brachial wie präzise vor.

Nun steht jedoch die Lüftung des Geheimnisses seiner Herkunft bevor, was der Kahlgeschorene unbedingt verhindern will. Der Schlüssel zu diesem Mysterium scheint die Kellnerin Katia (Hannah Ware) zu sein, der nun nach der Freiheit getrachtet wird.

"47" hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese um jeden Preis zu schützen und erfährt nebenbei ihm bislang selbst unbekannte Details über sich.

Story: Platt, Action: Satt!

Die Geschichte, die auf einer Computerspielreihe beruht, wurde 2007 bereits unter dem Titel "Hitman - Jeder stirbt alleine" verfilmt. Wie auch in seinem Vorgänger kommt die Action in dem Reboot "Agent 47" nicht zu kurz. Diese ist zwar überaus unterhaltsam und für Fans des Genres eine wahre Freude, mit dem eigentlichen Game hat sie jedoch nichts mehr gemein.

Musste man sich dort im Sinne eines unauffälligen Auftragskillers leise und aus dem Schatten heraus seiner Gegner entledigen, wird in dem Actionfilm alles ausgeschaltet, was sich dem Killer in den Weg stellt - und das so laut und öffentlichkeitswirksam wie möglich. Schon nach dem ersten Trailer zeigten sich die Fans enttäuscht darüber, dass scheinbar lediglich die Frisur der Videospielfigur in den Streifen übernommen wurde.

So bleibt es fraglich, ob nach dem gemischt rezensierten ersten Teil der Reboot erfolgreicher sein wird. Die Story selbst ist schnell erzählt und könnte auch beliebig ausgetauscht werden. Doch wem der Sommer noch nicht heiß genug ist, wird mit zahlreichen Explosionen und schweißtreibenden Actionszenen in "Agent 47" fündig werden.

Sehen Sie hier den Trailer zu "Hitman: Agent 47":