Spielende Kinder finden im Wald eine Männerleiche. Die Identifizierung erweist sich als schwierig, denn der Tote ist stark verstümmelt. Erst als die Schwester des Ermordeten sich bei der Polizei meldet, findet Van Veeteren heraus, um wen es sich handelt: Leo Hoofer, früher Leichtathletik-Star und seit einem Jahr vermisst. Hoofer hat eine denkwürdige Vergangenheit, er verbüßte zweimal hintereinander eine jeweils zwölfjährige Haftstrafe wegen Mordes an zwei Frauen. Der vermeintliche Doppelmörder bestritt aber stets seine Schuld. Kaum wieder auf freiem Fuß, wurde er umgebracht. Wer hatte Interesse daran, einen Mann zu töten, der insgesamt 24 Jahre hinter Gittern verbrachte - und das womöglich unschuldig?

Regisseur Martin Asphaug ("Kim Novak badete nie im See von Genezareth"), der 1999 schon die Episode "Håkan Nesser - Das grobmaschige Netz" inszenierte, drehte auch diesen bemerkenswerten Fall um den schwedischen Ermittler, in dem vieles nicht so ist wie es scheint. Das schlüssige Drehbuch lieferte erneut Ulf Ryberg nach der Romanvorlage von Håkan Nesser.

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