Die attraktive Marissa (Jacinda Barrett) und ihr beruflich erfolgreicher Mann David (Richard Roxburgh) sind glücklich über ihren aufgeweckten neunjährigen Sohn. Umso größer der Schock, als die Eltern bei einer Routineuntersuchung erfahren müssen, dass Jack (Tom Russell) Leukämie hat. In dieser schwierigen Situation stellt sich heraus, dass David eine Geliebte hat, die schwanger von ihm ist. Das ist zu viel, Marissa verliert den Boden unter den Füßen. Im Krankenhaus lernt sie den irischen Bootsbauer Connor (James Nesbitt) kennen, der sich liebevoll um seinen ebenfalls an Leukämie erkrankten Sohn Finn (Kodi Smit-McPhee) kümmert. Von seinem unerschütterlichen Optimismus angesteckt, beginnt Marissa um das Leben ihres einzigen Kindes zu kämpfen. Die ärztliche Prognose, Jack könne mit einem genetisch passenden Rückenmarksspender überleben, bringt sie auf eine verwegene Idee: Hatte ihr Mann vielleicht noch weitere Affären? Könnte es sein, dass Jack irgendwo noch Halbgeschwister hat? Marissa begibt sich auf eine schmerzliche Suche. Ohne auf die Tränendrüse zu drücken, inszenierte die Independent-Regisseurin Nadia Tass dieses berührende Sterbedrama mit Jacinda Barrett als patente Mutter und James Nesbitt als liebenswürdig-chaotischer Vater in den Hauptrollen. Dank der beiden Kinderdarsteller Tom Russell und Kodi Smit-McPhee beeindrucken besonders die sensibel beobachtenden Krankenhaus-Szenen: Wenn das Geschenk der begehrten Playstation von den Kinder-Patienten als Todesurteil gefürchtet wird, dann geht dieser Film unter die Haut.