Ohne sie wäre Hollywood nichts: Ohne die Stars, die viel Licht und viel Schatten vereinen, die nicht nur vor, sondern auch hinter der Kamera die Rebellen geben. Errol Flynn und Rudolph Valentino, Robert Mitchum und Humphrey Bogart, Clara Bow und Mae West, James Dean, Marlon Brando und Steve McQueen - sie alle waren große, unvergessene Schauspieler, aber wussten auch für Skandale zu sorgen. Sie begehrten gegen gesellschaftliche Konventionen und das Hollywood-System auf, ließen Regisseure feuern, Drehbücher ändern, und ihr Privatleben zwischen Luxus, Drogen und anderen Ausschweifungen wurde zum Mythos.

Regisseur Eckhart Schmidt lässt diese Ikonen wieder aufleben und analysiert, welche unterschiedlichen Typen von "Hollywood-Rebellen" es gibt. Dabei präsentiert Schmidt exklusives Archivmaterial und seltene Filmausschnitte. Neben Filmwissenschaftlern kommen vor allem enge Freunde, Familienmitglieder und Kollegen der Stars mit persönlichen Geschichten zu Wort. Der Münchner Filmproduzent und Dokumentarfilmer Eckhart Schmidt kam 1979 zum ersten Mal nach Hollywood, um einen Film über Douglas Sirk zu drehen. Seither lässt ihn die Traumstadt nicht mehr los - gut 20 Dokumentarfilme hat Schmidt über Hollywood gedreht. Sein Insiderwissen und seine Kontakte legt er auch in "Hollywood Rebellen" in die Waagschale. So analysiert er nicht nur, was die Rebellen ausmacht, sondern auch, weshalb es ihre Form des Aufbegehrens heute, im Zeitalter von Millionen-Gagen, eigentlich kaum mehr gibt, obwohl das System Hollywood bis heute von James Dean, Mae West und Co. profitiert.