Jüdische Einwanderer begründeten die Traumfabrik Hollywood. Anfang 1927 rufen zwei Dutzend Filmschaffende, u.a. auf Betreiben des Metro-Goldwyn-Mayer-Boss', Louis B. Mayer, die Academy of Motion Picture Arts and Science ins Leben. Seit 1929 vergibt diese Akademie die bis heute berühmten Oscar-Filmpreise. Der Film verbindet drei Geschichten: die persönlichen Geschichten der Gründer Hollywoods, die Geschichte der jüdischen Immigration und die Entwicklung der mächtigen Ideologie dieser Filmfabrik.

And the winner is... Hollywood. Diese unterhaltsame Doku zeichnet mit zahlreichen Film-Ausschitten den Werdegang der amerikanischen Studio-Metropole von der Gründung bis heute nach. Der kanadische Filmautor Simcha Jacobovici stützte sich für sein Porträt dabei auf das 1989 erschienene Buch "An Empire of Their Own: How the Jews Invented Hollywood" des US-Journalisten Neal Gabler. Er hatte dargelegt, was jeder wusste, aber keiner an die große Glocke hängte: Hollywood, der vielleicht berühmteste US-Exportartikel und ein Synonym für den Amerikan Way of Life, ist ist von jüdischen Einwanderern begründet worden, die aus Deutschland und Osteuropa kamen. Der Film schließt mit der Feststellung, dass in den McCarthy-Jahren zwar Hollywoods Mogule gestürzt wurden, dass die von ihnen begründete Ideologie des Hollywoodismus sie aber überlebt hat und bis heute weiterwirkt.