Eigentlich will der allein erziehende Polizist Aidan Breslin seinen beiden Söhnen nur ein guter Vater sein. Doch sein Job funkt ihm immer wieder dazwischen und ihn plagt das schlechte Gewissen. Als dann auch noch ein seltsamer Fund von herausgerissenen menschlichen Zähnen seine ganze Aufmerksamkeit fordert, merkt er zu spät, dass diese Spuren eines Gewaltverbrechens und ein brutaler Mord nicht nur zusammenhängen, sondern auch seine Söhne mit in ein perfides Spiel zieht ...

Bei diesem Killer-Thriller wird schnell klar, dass man sich offensichtlich an Werken wie "Sieben" orientieren wollte: brutale Morde, die auf biblische Prophezeiungen deuten. Spätestens wenn die vier Reiter der Apokalypse ins Spiel gebracht werden, läuft das gesamte Mystery-Konstrukt allerdings aus dem Ruder. Hier merkt man schnell, dass Regisseur Jonas Åkerlund ("Spun") offenbar viel zu viel wollte. Stilistisch hochwertige Bilder alleine reichen eben nicht, die Handlung sollte schon halbwegs nachvollziehbar und logisch sein und nicht in wilden Schnittsequenzen und künstlichem Neonlicht untergehen.

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