Zunächst glauben die drei Freundinnen Beth, Lorna und Whitney supergünstig ein Wellness-Wochenende in der wilden Slowakei ergattert zu haben. Doch erst einmal dort angekommen, merken die Freundinnen schnell, dass der erste Eindruck trügerisch ist. Denn tatsächlich dient das Hostel einer betuchten Kundschaft, ohne Rücksicht auf Verluste deren kranken Fantasien zu verwirklichen. So wird hier ungestraft zu Tode gefoltert und gequält, Hauptsache den Kunden gefällt es. Die Opfer: unbedarfte Mädels wie unsere drei Freundinnen...

Da war zu befürchten: Nach dem erstaunlichen Erfolg der Hostel lässt eine Fortsetzung der kranken Story nicht lange auf sich warten. Und diesmal geht es noch brutaler und ekelhafter zur Sache. Kein Wunder, dass die FSK diesem üblen Machwerk keinerlei Freigabe erteilt hat. Doch trotz Schnitten wird auch dieser unnötige Streifen sein krankes Publikum finden. Wer derart abartige Spielchen als Kapitalismus-Satire tituliert, ist ebenso gestört und rassistisch wie die Filmemacher.

Foto: Sony Pictures