In Berlin Anfang des Jahres 1933 sind die beiden Komiker Siegfried Meyer und Hans Zeisig als Parodisten von Hitler und Stalin recht erfolgreich. Doch als die Nazis die Macht ergreifen, ändert sich dies schnell. 1938 schließlich macht Hans Zeisig einen Hitler-Gag zu viel und muss daraufhin aus Deutschland fliehen. Obwohl er nach Amerika will, landet er in Moskau. Dort hält man ihn für den Astrologen Hansen und bringt ihn im Hotel Lux unter. Hier, zwischen Pieck, Ulbricht, Becher und Konsorten, wird er nicht nur zum Ratgeber Stalins, sondern trifft auch seine Liebe, die niederländische Untergrundkämpferin Frida, sowie seinen Freund Meyer wieder. Doch der eigentlich unpolitische Entertainer muss ständig damit rechnen, dass die Verwechslung auffliegt ...

Der Historiker weiß natürlich schnell, dass die hier aufgetischte Geschichte frei erfunden ist und lediglich die historischen Hintergründe halbwegs zutreffen. Dagegen ist auch nichts einzuwenden, wenn klar würde, dass Regisseur Leander Haussmann hier eindeutig eine politische Farce im Sinn gehabt hätte. Aber die mitunter recht konfuse Inszenierung hat vor allem ein Problem: Sie ist weder Farce, noch Historiendrama oder Polit-Panoptikum und schon gar keine Liebesgeschichte. Hier ist schlicht alles unglaubwürdig. Die ganzen Gags dieses als Komödie verkauften Streifens sind bereits im Trailer zu finden. Mehr ist nicht. Schade, zumal ein paar Bilder ganz gut aussehen.



Foto: Bavaria Pictures/Tom Trambo