Als die drogenabhängige Schwester der Einwanderertochter Raya Green stirbt, muss diese die Privatschule verlassen und an ihre alte Schule zurückkehren. Dort wird sie innerhalb von kürzester Zeit erneut mit dem grassierenden Verbrecher- und Drogenmilieu konfrontiert. Doch Raya hat einen Traum: Um ihr gewünschtes Medizinstudium finanzieren zu können, will sie an einem Tanzwettbewerb teilnehmen und das ausgeschriebene Preisgeld abräumen...

Tanzen als Selbstfindungsprozess - das Thema ist schon mehrfach in Kinofilmen verarbeitet worden, man denke nur an Werke wie "Dirty Dancing", "Strictly Ballroom - Die gegen alle Regeln tanzen" oder auch "Shall We Dance?". Auch Regisseur Ian Iqbal Rashid wollte sein Drama wohl in dieser Tradition drehen, kann aber nicht an die Qualität der genannten Vorgänger anknüpfen. Vielmehr reiht Rashids in Toronto spielender Film - ähnlich wie "Stomp the Yard", "Step Up" und Save the Last Dance" - lediglich häufig benutzte Klischees wie Armut, Drogenabhängigkeit, Bandenkriminalität und Tod aneinander. Da helfen auch die hervorragend choreographierten Tanzszenen und die durchaus glaubwürdig aufspielende Filmdebütantin Rutina Wesley als Raya nicht viel.

Foto: Universal Pictures