1980, Seraing, ein Dorf an der Maas. Der 35-jährige Fabrice ist Stahlkocher. Er liebt seine Arbeit und ist stolz darauf. Doch in dieser immer strukturschwächeren Region geht es mit der Stahlindustrie bergab, und Fabrice verliert seine Arbeit. Er kann sich damit nicht abfinden, wird depressiv, fühlt sich nutzlos und verlässt eines Tages Heim und Herd, ohne seiner Frau Bescheid zu sagen. Diese macht sich auf die Suche nach ihm...

Das Sozialdrama behandelt das emotionale, familiäre psychologische und gesundheitliche Verletzung einer ganzen Generation von entlassenen Arbeitern und die drastische Verschlechterung der Lebensbedingungen einer ganzen Region. Der Film der Brüder Dardenne wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Bayard d'Or für die beste Darstellerin, dem Publikumspreis des Filmfestivals von Namur 1992, und dem Publikumspreis des Filmfestivals von Biarritz.