Doris ist jung, energisch und begehrenswert. Das findet neben Doris' Ehemann Werner auch der gemeinsame Freund Ricki, in dessen Werkstatt Werner als KFZ-Mechaniker angestellt ist. Doris genießt die Aufmerksamkeit, die ihr die Männer schenken, wenngleich sie ihre Sehnsucht nach Zärtlichkeit und einem aufregenden Leben fern des Drogeriemarktes, in dem sie arbeitet, nicht erfüllt sieht. Nach einem heftigen Streit mit Werner flüchtet sich Doris in die Arme des verständnisvollen Ricki und verbringt die Nacht mit ihm. Als sie am nächsten Morgen in die gemeinsame Wohnung zurückkehrt, wird sie bereits von Werner erwartet. Werners Wut schäumt über, als Doris ihm ihren Seitensprung mit Ricki gesteht. Völlig außer sich vor Zorn vergewaltigt Werner seine Frau mit Vorsatz und verprügelt sie...

Dank der guten Darsteller - besonders Martina Gedeck - wird aus diesem stellenweise leider etwas überzogenen TV-Film über das Tabuthema Vergewaltigung in der Ehe doch noch beklemmende Unterhaltung. Unglaubwürdig ist etwa die Mutter des Opfers, die mehr Verständnis für den Schwiegersohn als für die vergewaltigte Tochter zeigt.