Alex hält sich in Paris mit kleinen Drogengeschäften über Wasser. Dort begegnet er eher zufällig zwei jungen Frauen: der charmanten, selbstsicheren Fred und der einfühlsamen, schüchternen Sylvia. Im Verlaufe einer Nacht inszeniert Fred ein bizarres Spiel der Verführung, in dem auf engstem Raum alle Formen der Liebe durchgespielt werden - bis aus dem Spiel Ernst wird...

Ein Kammerspiel über die Liebe von Jacques Doillon, das durch die erfrischende Natürlichkeit seiner jungen Schauspieler eine eigenwillige Faszination erhält. Doillon erzählt seine Geschichte brillant und pyschologisch plausibel, die Darstellercrew ziegt ihr ganzes komödiantisches Talent. In die Rolle der Fred schlüpfte Lou Doillon, Tochter des Regisseurs und Jane Birkin, die mit ihrem Vater bereits in "Viel (zuwenig) Liebe" (1998) zusammenarbeitete. Einziger Wermutstropfen: Doillon filmte mit digitaler Kamera, so dass das Ganze wie eine Reality-Show daherkommt.