Ein junger Lehrer kommt in ein abgelegenes Dorf im Altmühltal und wird schnell zum Geliebten eines dort ansässigen Jägers. Das Dorf liegt in der Wildnis und hat die besten Jagdgründe. Jedes Jahr kommt die Regierung zur Jagd hierher. Zwischendurch rotten sich Wölfe und wildernde Hunde in der Gegend zusammen. Wer sie abschießt, erhält eine Prämie. Damit den Einwohnern ihre Zwangslage nicht bewusst wird, sind ihnen besondere Freiheiten erlaubt. Nur die Jagd ist tabu. Der Lehrer wird zum Wilderer und dadurch für seinen Geliebten, den Jäger, zum erbitterten Gegner...

Uwe Brandner - ein Kind des Neuen Deutschen Films - zeigt in diesem kritischen Heimatfilm eine Gesellschaft, die eine Umkehrung der Gefühle der Protagonisten möglich macht. Zunächst scheint Liebe ohne Tabus zu sein und die Beziehungen zwischen Männern normal.