Karen kommt mit ihrem Leben nicht mehr klar und lässt sich deshalb mehrere Tage in psychatrischen Klinik behandeln. Als sie wieder nach Hause zurückkehrt, muss sich erstaunt feststellen, dass ihr Lebenspartner Ben inzwischen aus nur schwer nachvollziehbaren Gründen seine Ex-Freundin Sarah in ihre Behausung einquartiert hat. Bei einem Geburtstagsfest für Sarah eskaliert sie Situation, so dass sich Karen schließlich gezwungen sieht, Ben vor die Tür zu setzen ...

Der 1968 in Pinneberg geborene Regisseur Sören Voigt ("Tolle Lage") drehte sein mit subjektiver Kamera eingefangenes Krimidrama um eine verwirrte Frau ohne das allgemein übliche zusammenhängende Drehbuch. Vielmehr wurden für die einzelnen Szenen, die mit DV aufgenommen wurden, nur Überschriften verfasst, die als Leitfaden für die Darsteller dienten, der Rest ist reine Improvisation. Besonders Hauptdarstellerin Brigitte Hobmeier dürfte dem einen oder anderen Zuschauer bekannt vorkommen, spielte sie doch schon in Filmen wie "Stiller Sturm" und "Und tschüss, ihr Lieben". "Identity Kills" lief 2003 bereits auf der Berlinale im Rahmen des Internationalen Forum des jungen Films.

Foto: Exit