Im Norden Berlins liegt umgeben von Mauern und bedeckt von einem Urwald aus Bäumen, Rhododendron und Efeu der jüdische Friedhof Berlin-Weißensee. 1880 angelegt, umspannt er eine Fläche von 42 Hektar mit 115000 Gräbern. Trotz zweier Weltkriege sind weder Friedhof noch sein Archiv jemals zerstört worden, so dass das Gelände ein Paradies für Geschichts-Liebhaber ist. Und bis heute finden hier Bestattungen statt ...

Einmal mehr taucht Filmmacherin Britta Wauer nach "Gerdas Schweigen" tief in die Vergangenheit ein und erzählt - mit malerischen Bildern ihres Kameramannes Kaspar Köpke illustriert - die fast vergessene wie einzigartige Geschichte dieses flächenmäßig größten jüdischen Friedhofs Europas. Historische Aufnahmen zeigen das Gelände im Wandel der Zeit und Interviewpartner lassen längst vergangene Geschichten wieder lebendig werden.



Foto: Salzgeber