Yoga ist in, über drei Millionen Deutsche betreiben sie aktiv - und es werden immer mehr. So verwundert es nicht, dass Yoga-Studios immer beliebter werden und natürlich auch Lehrer gefragt sind, die ihr Wissen an Schüler vermitteln. Die Motive, Yoga-Lehrer zu werden, sind höchst unterschiedlich. Einige wollen Yoga lehren, weil der Beruf zu wenig Erfüllung bringt oder weil sie einen seelischen Anker im Hochleistungsbetrieb benötigen, andere suchen einen Ausgleich zum einsamen Schreibtischjob oder wollen einfach tiefer in die Gedanken- und Lebenswelt der verschiedenen Yogalehren einsteigen.

Filmemacherin Irene Graef hat vier angehende Berliner Yoga-Lehrer mit der Kamera begleitet. Mit heiterer Anteilnahme werden die Protagonisten bei dem Prozess der Sinnsuche, Körpererfahrung und Grenzüberschreitung beobachtet. Das bedeutet für die Protagonisten körperliche und seelische Anstrengungen. So zeigt der Dokumentarfilm nicht nur große Gefühlsausbrüche sondern auch Momente voller Situationskomik.



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