Ein junger Häftling Bowie bricht mit zwei älteren Gefangenen aus, nimmt an einem Bankraub teil und entkommt aufs Land. Dort verliebt er sich in ein Mädchen, das Verständnis für ihn hat. Sie heiraten, doch ihr Glück ist nur von kurzer Dauer. Von der Polizei gejagt, scheitert der Versuch des Paares, nach Mexiko zu entkommen ...

Das Kinodebüt von Nicholas Ray nach einem Roman von Edward Anderson ist ein düsterer Mix aus Liebesfilm und Drama mit dem überzeugenden Farley Granger ("Cocktail für eine Leiche", "Verschwörung im Nordexpress") in der Rolle des jungen Bowie, der schon Ähnlichkeit mit der James Dean-Figur in Rays späterem Meisterwerk "... denn sie wissen nicht, was sie tun" hat. In neorealistischen Schwarzweiß-Bildern gedreht, war Rays mit beschränkten Budget gedrehter B-Movie einer der ersten Filme, in dem Szenen mit dem Helikopter eingefangen wurden. Neben dem überzeugend aufspielenden Hauptdarsteller Duo Granger und Cathy O'Donnell ("Ben Hur") sind die beiden Film-Noir-Veteranen Howard Da Silva und Jay C. Flippen zu bewundern.

Foto: ZDF/Kineos