Am 21. Juli 1969 hielt die ganze Welt den Atem an: Neil Armstrong betrat als erster Mensch den Mond. Für die USA bedeutete dies zur Zeit des Kalten Krieges den ersten Sieg im Raumfahrtswettlauf mit der damaligen UdSSR. Doch der Erfolg des Apollo-Programms änderte auch das Leben vieler Menschen oder zumindest deren Wahrnehmung unseres Planeten.

Regisseur David Sington ging es darum, jene Epoche und die daraus resultierenden Veränderungen in seiner Dokumentation einzufangen. Mit (teilweise bislang unveröffentlichtem) NASA-Archivmaterial und Interviews mit den noch lebenden Apollo-Mitstreitern gelang Sington ein komplexes Bild jener Zeit, das die Faszination für die Raumfahrt und insbesondere für unseren Trabanten Mond neu aufleben lässt. Bemerkenswert: Trotz Darstellung von Technik-Hörigkeit, Pioniergeist und Siegeswillen verfällt Sington nie in schmalziges Pathos.

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