Der Tod seiner Frau wirft Koch Ralf Dienert komplett aus der Bahn und so versucht er, gemeinsam mit seinen beiden Kindern Niko und Miriam, einen Neustart. Das "Gasthaus im Spessart" soll die Kulisse für diesen Neustart sein. Was Ralf Dienert nicht weiß: In dem alten Haus sind er und seine Kinder nicht alleine. Eine Schar Geister hat sich dort eingenistet. Doch nicht nur die Geister sorgen für Aufregung. Auch der Eventrestaurant-Betreiber Hugo von Hohenfels lässt die Dienerst nicht zur Ruhe kommen …

Wenn das Wort "Spessart" im Filmtitel vorkommt, dann ist die Anlehnung an die Liselotte Pulver-"Wirtshaus-im-Spessart"-Reihe der Sechzigerjahre nicht weit. Von dem Witz der Vorbilder ist die Fantasykomödie von Holger Haase ("Bollywood lässt Alpen glühen", "Plötzlich fett!") jedoch weit entfernt. Pasquale Aleardi als Koch Ralf Dienert wärmt hier ein Süppchen auf, das einen ganz faden Geschmack hat. Das Ergebnis: Eine Melange aus billigen Witzen und anspruchslos-trivialer Familienunterhaltung mit einigermaßen gelungener Tricktechnik.