Da der 18-jährige Simon am Asperger-Syndrom leidet und sein Bruder Sam offenbar der einzige ist, mit dem er zurecht kommt, zieht er bei seinem Bruder ein. Da Simon bestimmte Muster braucht, um seinen Tagesablauf zu gestalten, sind Konflikte mit Sams Freundin programmiert. Die verlässt auch bald die traute Männergemeinschaft. Darüber ist Sam natürlich alles andere als erfreut. Seine Depression stürzt auch Simon in eine Welt, in der Chaos regiert ...

Leider hat dieser schwedische Außenseiter-Streifen ein großes Problem: Die Hauptfigur ist derart nervig und unsympathisch, dass dem Zuschauer der gesamte Verlauf der Geschichte schnell völlig egal ist. So greift weder die Komik noch die Tragik. Da nützen auch ein paar skurrile Einfälle wenig. Es ergeht einem wie den Eltern: Am besten ist es, wenn man hat mit Simon nichts zu tun hat!



Foto: Arsenal