In den goldenen zwanziger Jahren hat das Radio in Amerika seinen Siegeszug noch nicht angetreten. Zum Vergnügen und zur Zerstreuung der Bevölkerung ziehen Zeltshows durch das Land, bei denen Artisten, Sänger, Tänzer und Komiker das Publikum unterhalten. Das heiß ersehnte Eintreffen einer solchen fahrenden Gauklertruppe zählte zu den Höhepunkten des sozialen Lebens einer jeden amerikanischen Kleinstadt. Walter Hale ist in solchen Zeltshows aufgewachsen und hat es vom einfachen Sänger zum Manager der populären "Chautauqua"-Gruppe gebracht. Zu den Special Events von Hales erlesener Truppe gehört der Auftritt von Mr. Morality, der mit seinem Zitatenschatz aus Dichtung und Philosophie das Publikum verzaubert. Als Hales Zeltshow in der Kleinstadt Radford Center gastiert, kommt es zu einem Zwischenfall. Der Drugstore-Besitzer Harrison Wilby wird ermordet aufgefunden. Die Polizei verhaftet den Croupier Clarence, der zu Hales Ensemble gehört. Die "Chautauqua"-Gruppe gerät daraufhin in Verruf, das Publikum bleibt aus. Fieberhaft sucht Hale nach einer Lösung, um den drohenden Bankrott abzuwenden...

Peter Tewksburys nostalgische Hommage an die Wanderschauspielertruppen war der 30. Kinoauftritt des "King of Rock-'n'-Roll", der den Chef der kleinen Zelt-Show spielt. Höhepunkte sind eindeutig die Showeinlagen und Songs von Elvis. Doch auch der Rest des Streifens überzeugt: Der Film erzeugt eine dichte Atmosphäre mit stimmigem Zeitkolorit und auch Vincent Price brilliert als fieser Schmierenkomödiant.