Kyril Lakota, Erzbischof von Lemberg, wird nach 20-jähriger politischer Gefangenschaft aus einem sibirischen Arbeitslager entlassen und darf in den Vatikanstaat ausreisen. Als später ein neuer Papst gewählt werden muss, fällt die Wahl überraschend auf ihn. Kyril bringt seine ganze Menschlichkeit in das höchste Kirchenamt ein und bewährt sich in einer schwierigen Situation als Mittler zwischen China und der Sowjetunion, indem er durch einen beispielhaften Entschluss zur Erhaltung des bedrohten Weltfriedens beiträgt.

Zwei Oscar-Nominierungen gab es für dieses starbesetzte Melodram von Michael Anderson ("Mai 1943 - Die Zerstörung der Talsperren", "Flucht ins 23. Jahrhundert") nach dem Buch von John Patrick und James Kennaway, die hier den gleichnamigen Roman des australischen Bestseller-Autors Morris L. West verarbeiteten: Alex North wurde für die beste Musik und George W. Davis und Edward C. Carfagno für die beste Ausstattung nominiert. Regisseur Anderson drehte übrigens drei Jahre später erneut eine Papst Johanna, dieses Mal allerdings um eine weibliche Päpstin.

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