Im Indochina der Dreißigerjahre lebt die Französin Eliane zusammen mit ihrer Adoptivtochter, einer jungen Prinzessin aus Annam, zurückgezogen auf ihrer Kautschukplantage. Die Begegnung mit einem jungen französischen Besatzungsoffizier Jean-Baptiste Le Guen verändert das Leben der beiden Frauen auf dramatische Weise...

Mit "Indochine" inszenierte Régis Wargnier ein Liebesepos, in dem sich fast drei Jahrzehnte französischer Kolonialherrschaft in Indochina, dem späteren Vietnam, widerspiegeln. Es bekam 1992 den Oscar als beste ausländische Produktion, den Golden Globe 1993, sowie fünf Césars. Dennoch bezeichnet Leonard Maltin in seinem "Film and Video Guide 1998" die Story als "größtenteils Stuss". Interesse wecken hauptsächlich die wunderschönen Landschaften und die exzellente Fotographie. Vor allem aber ist der Film ein Vehikel für Catharine Deneuve, die hier eine ihrer beeindruckendsten schauspielerischen Leistungen zeigt. Ihr Lohn: eine Oscar-Nominierung und ein César.

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