Mike Fitzgerald arbeitet für die Army. Er ist Techniker auf einer Startrampe für Interkontinentalraketen. Der Stützpunkt in Texas, auf dem er arbeitet, wird von Umweltschützern belagert, die gegen Atomwaffen protestieren. Auch seine Frau Patricia beäugt Mikes Job kritisch. Immer öfter stellt sie ihrem Mann unangenehme Fragen über die Sicherheit der Anlage. Die verschärften Sicherheitsvorkehrungen machen Mike und seinen Kollegen zusätzlich zu schaffen. Eines Tages passiert ein Unglück. Bei Routinearbeiten fällt ein Schraubschlüssel herunter und schlägt ein Leck in ein Sicherheitsventil. Giftiges Material strömt aus, die Druckventile geraten außer Kontrolle. Während die militärische Führung die Öffentlichkeit beschwichtigt und den Vorfall herunterspielt, kämpfen Mike und seine Kollegen gegen eine drohende atomare Katastrophe, die ganz Texas auszulöschen droht...

Nicht erst in den 90er Jahren sind Katastrophenfilme in Mode. Auch die 80er und 70er Jahre hatten für dieses Genre viel zu bieten. Seinerzeit beschäftigten sich die meisten Filme mit Naturkatastrophen wie Brände, Vulkanausbrüche, Stürme und Erdbeben. In den 70ern waren besonders die Flugzeugkatastrophen-Filme populär. "Inferno auf Rampe 7" zeigt hingegen eine von Menschenhand gemachte Katastrophe. Ein Atomsprengkopf gerät außer Kontrolle. Explodiert er, wird ein riesiges Gebiet vernichtet und ein noch viel größeres verseucht und damit auf unabsehbare Zeit unbewohnbar. Was "Inferno auf Rampe 7" so spannend, gleichzeitig aber auch schockierend macht, ist die Tatsache, dass der Vorfall auf einer wahren Begebenheit beruht. Am 28. Februar 1982 explodierte in Texas der Treibstofftank einer Interkontinentalrakete. Die Bevölkerung wurde evakuiert. Die drohende Katastrophe konnte erst im letzten Moment abgewendet werden. Als General Sanger, der den Vorfall unter den Teppich kehren will, ist Peter Boyle zu sehen. Boyle, der lange als Mönch im Orden der Christlichen Brüder lebte, bevor er Schauspieler wurde, spielt immer wieder Nebenrollen in erfolgreichen Filmen. Er war das Monster in Mel Brooks' "Frankenstein Junior", spielte in "Taxi Driver" und in "Malcolm X". Außerdem dabei: Dennis Weaver einmal mehr als Sheriff. Hierzulande ist er in bester Erinnerung als durch die Großstadt reitender Gesetzeshüter McCloud in der TV-Serie "Ein Sheriff in New York".