Im beschaulichen Midsomer Deverell besuchen Inspector Barnaby und seine Frau Joyce die herrschaftlichen Gartenanlagen von Inkpen Manor, als plötzlich ein Schuss die sommerliche Stille zerreißt: Der cholerische Rodney Widger, ein Nachbar der Familie Inkpen-Thomas, schießt mit einer Schrotflinte auf Touristen vor seiner Haustür! Kaum ist diese Tat vereitelt, muss Inspector Barnaby jedoch wegen eines weitaus grausameren Verbrechens wieder nach Midsomer Deverell aufbrechen. Felicity Inkpen-Thomas wird erschlagen im Garten der Familie aufgefunden. In ihrer Hand befindet sich der Rest eines Stück Papiers. Die Ermittlungen ergeben bald einen ersten Verdacht: Der Gärtner des Anwesens, Daniel Bolt, hielt sich zur Tatzeit dort auf und hatte sowohl mit Felicity als auch mit deren Mutter Elspeth Inkpen-Thomas ein Verhältnis. Die Anzahl der Verdächtigen erhöht sich drastisch, als Inspector Barnaby und Sergeant Troy mitten in eine Dorffehde geraten: Der Erinnerungsgarten soll laut Elspeth einem modernen Teesalon weichen ...

"Der Mörder ist immer der Gärtner", sang einst Reinhard Mey. So auch in "Der Garten des Todes"? Regisseur Peter Smith inszenierte einen seiner ersten Barnaby-Fälle frei nach Caroline Graham. Später sollten 16 weitere Episoden folgen. Schon hier zeigt Smith sein Händchen für betulich-amüsante Krimispannung, in der dieses Mal die Flora und Fauna, die von Kameramann Graham Frake in prächtigen Bildern eingefangen wurde, eine nicht unerhebliche Rolle spielen. Aber sehen Sie selbst!

Foto: ZDF/All3Media