Gleich zwei Pärchen sind im Dorf Monks Barton spurlos verschwunden: Molly und Colin Thomas sowie Stanley und Nesta Goodfellow. Der Kaffee auf den Frühstückstischen ist noch warm. Colins Leiche wird mit tödlichen Schusswunden in der Brust im Wald gefunden, ausgerechnet vom "Geisterseher" Cyrus LeVanu, der zeremonielle Feuer im Wald abbrennt, um die Geister der Mönche zu versöhnen, die vor 500 Jahren von brandschatzenden Horden nieder gemetzelt wurden. LeVanus Anhänger hören bei diesen Zeremonien immer wieder ganz deutlich das Angstgeschrei der Ermordeten. Der Priester des Ortes, Reverend Wallace Stone, ist empört. Und Barnaby ärgert sich über seine Frau Joyce, da sie eifrig die Vorträge dieses Aufschneiders besucht, der sich an den Ängsten von Menschen bereichert. Da tauchen zwei weitere Vermisste auf: Molly Thomas, in ihrem Schlafzimmer erschossen, und Stan Goodfellow, manifest wahnsinnig, keines vernünftigen Wortes mächtig ...

"Barnaby"-Spezialistin Sarah Hellings ("Inspector Barnaby - Blut ist dicker ...", "Inspector Barnaby - Erst morden, dann heiraten", "Inspector Barnaby - Tote singen nicht") drehte nach der Vorlage von David Lawrence, die auf den Romanfiguren von Caroline Graham beruhen, einmal mehr einen betulich inszenierten Krimi, der aber dennoch spannend ist. Wieder einmal zeigt John Nettles in der Rolle des Barnaby, dass er einer der erfolgreichsten britischen Ermittler ist, denn auch diese Fall löst er mit der ihm eigenen Kombinationsgabe.

Foto: ZDF/Mark Bourdillon