Der hinterlistige, stets übel gelaunte Großwesir Isnogud schmiedet wieder einmal einen perfiden Plan, um endlich "Kalif zu werden anstelle des Kalifen". Deshalb kauft er von dem Magier Kitthussé einen Frosch, der sich, wenn man ihn küsst, in einen Prinz verwandelt. Das Außergewöhnliche ab dem Frosch ist allerdings, dass sich derjenige, der ihn küsst, selbst in einen Frosch verwandelt. Als Isnogud seinen Plan verwirklichen will, heißt es jedoch, dass Kalif Harun al Pussah bereits gestorben sei. Die Nachricht erweist sich schon bald als Scherz, denn der kindische Kalif hatte sich nur nur tot gestellt, um die Liebe seines Volks zu testen. Also schmiedet Isnogud kurzerhand einen neuen Plan ...

1962 erschienen erstmals die Comic-Abenteuer des Großwesirs "Isnogud", der unbedingt "Kalif anstelle des Kalifen" werden will. Doch seine Versuche schlagen nicht nur regelmäßig fehl, sondern lassen den Kalifen durch dumme Zufälle auch häufig in einem besseren Licht erscheinen, was den Großwesir wiederum zur Weißglut treibt. 2005 nahm sich der französische Regisseur Patrick der Comic-Serie von Jean Tabary und "Asterix"-Texter René Goscinny an und drehte diese überzogene und knallbunte Realverfilmung mit Michaël Youn ("Helden") als Isnogud und Jacques Villeret ("Ein Sommer auf dem Lande", "Dinner für Spinner", "Allein zu zweit") als Kalif Harun al-Pussah.