Nach seinem Afghanistan-Einsatz fühlt sich Jack Ryan in seinem Bürojob an der New Yorker Wall Street eigentlich recht wohl. Doch CIA-Agent William Harper schafft es, Ryan für die Zwecke der Firma zu rekrutieren. Denn der russische Oligarch Viktor Cherevin plant, dass US-Finanzsystem in die Knie zu zwingen und damit die gesamte Weltwirtschaft in eine Krise zu stürzen. Ryan fliegt nach Moskau, um dafür zu sorgen, dass Cherevin seinen Plan nicht verwirklichen kann. Dort gerät er allerdings in ein Netz aus Intrigen, in dem er sich zu verheddern droht ...

Schon Alec Baldwin ("Jagd auf Roter Oktober"), Harrison Ford ("Die Stunde der Patrioten", "Das Kartell") und Ben Affleck ("Der Anschlag") durften Tom Clancys coolen CIA-Analysten Jack Ryan verkörpern. Jetzt ist der junge Captain Kirk alias Chris Pine an der Reihe. Doch leider hat er sich das wohl schlechteste Drehbuch (der erste Film, der nicht auf einer direkten Vorlage von Clancy beruht) um den Geheimagenten ausgesucht, das zudem Kenneth Branagh schlampig und unambitioniert in Szene gesetzt hat. Der Regisseur hatte offenbar mehr Gefallen daran, sich selbst möglichst böse zu inszenieren, so dass er logischen Zusammenhängen keinerlei Beachtung mehr geschenkt hat. Das ist auf Dauer vor allem eines: tödlich langweilig!



Foto: Paramount