"Jacquot de Nantes" ist eine Hommage an den Filmregisseur und Ehemann der Regisseurin Agnès Varda, die das Drehbuch nach den Erinnerungen Jacques Demys verfaßt hat. So entstand das Portrait seiner Kindheit, eine Kindheit mit seinem kleinen Bruder, mit seinen Kameraden und ihren Spielen und ihren kleinen Geschäften, mit der Tante aus Rio und der Liebe zum Kino und den ersten Versuchen, Filme zu machen.

Vardas Film zeichnet sich durch eine ästhetische Besonderheit aus: Die Handlung des Films wird dokumentarisch in Schwarzweiß erzählt und immer wieder unterbrochen von farbigen Ausschnitten aus Demys Filmen. So entstand ein leichtes und zärtliches Portrait der Kindheit des französischen Regisseurs, der 1990, kurz vor Fertigstellung dieses Films, im Alter von 59 Jahren starb.