Über die Weihnachtstage wollte der 16-jährige Lars eigentlich zu seiner Mutter nach Berlin, zumal die weniger verbittert ist als sein Vater in der Uckermarck. Als Lars jedoch am Bahnhof der gehörlosen Marie begegnet, entscheidet er sich um. Denn für ihn ist es Liebe auf den ersten Blick ...

Dieses Regiedebüt der Hochschul-Absolventin Ann-Kristin Reyels ist ein weiteres Beispiel für die Fehlleitung deutscher Filmhochschulen: Ost-Tristesse jenseits fassbarer Realitäten, nervige Langeweile, die sich vor Fehlern kaum retten kann. Dafür gab es allerdings diverse Preise wie etwa den First Steps Award. Da fragt man sich, wann die Filmschaffenden endlich erkennen, dass das Publikum derlei lakonische Ergüsse nicht sehen will.

Foto: Zauberland