Im Ägypten des Jahres 1936 sind sowohl der "etwas andere" Archäologieprofessor Indiana Jones (Harrison Ford, Foto) als auch schurkische Gangster hinter der Bundeslade der Israeliten her. Dazu gesellt sich auch noch eine Gruppe deutscher Herrenmenschen, die glauben, die Reliquie sei der Ursprung der allumfassenden göttlichen Macht. Natürlich schlägt Jones seinen Rivalen das ein oder andere Schnippchen und bringt den sagenhaften Schatz in seine Gewalt. Doch seine Verfolger lassen ihm kaum Zeit zum Atmen...

Der erste der vier Indiana-Jones-Filme ist gleichzeitig DER archetypische Abenteuerfilm der Achtzigerjahre: voll gepackt mit bewährten Handlungsmustern der Abenteuerfilme, einer Menge sehenswerter visueller Effekte und atemberaubender, rasanter Achterbahn-Action. Kino-Magier Steven Spielberg zauberte hier in seiner ersten Zusammenarbeit mit George Lucas beste Unterhaltung mit vielen Momenten zum Schmunzeln und führte damit in eine neue Dimension des modernen Abenteuer- und Actionfilms ein. Oscars gab es für Ausstattung, Ton, Schnitt und Spezialeffekte. 1984 folgte "Indiana Jones und der Tempel des Todes" und 1989 "Indiana Jones und der letzte Kreuzzug" jeweils mit Harrison Ford in der Rolle des Abenteurers Jones. Fast 20 Jahre nach dem dritten Teil schlüpfte Ford schließlich ein viertes und letztes Mal für "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" in die Rolle des alternden Hutträgers.