James Bond (Daniel Craig, Foto, mit Gemma Arterton) kann den Verrat der schönen Vesper Lynd und deren gewaltsamen Tod offenbar nur schwer überwinden. Denn er geht der Sache nach und macht dabei augenscheinlich keine Gefangenen. Als er Mr. White als einen der Hintermänner verhört, erfährt er von der Organisation Quantum, die angeblich hinter Vespers Tod steckt. Auf Haiti lernt Bond die aparte wie mysteriöse Camille kenne, die ihn auf die Spur des windigen Geschäftsmannes Dominic Greene führt. Der hofft unter dem Deckmantel einer Umwelt-Organisation auf den großen Reibach und geht dabei auch über Leichen...

Hier geht die Geschichte von "James Bond 007 - Casino Royale" direkt weiter. Daniel Craig überzeugt auch in seinem zweiten Bond-Auftritt mit grandiosen Action- und Kampfszenen und wenigen Gags. Allerdings lässt sich hier die filmische Handschrift von Marc Forster kaum erkennen, zu sehr erinnert die Machart an hibbelige Actionknaller wie "Die Bourne Verschwörung". Dabei gehen aufwändige Stunts leider im Dauergewackel unter. Dennoch: Craig ist einfach ein perfekter Bond, der manchmal auch ganz übel einstecken muss.

Foto: Sony Pictures