Weil James Bond (Sean Connery, Foto) dem millionenschweren Geschäftsmann Auric Goldfinger in Miami eine eigentlich abgekartete Pokerpartie verdirbt, muss die hübsche Jill Masterson dafür bitter bezahlen: Der rachsüchtige Fiesling lässt sie durch Blattgolfd ersticken. 007 freut sich deshalb besonders, als er auf ebendiesen skrupellosen Goldhändler angesetzt wird. Man will wissen, auf welche Weise Goldfinger sein Gold illegal ins Ausland schafft. Doch ausgerechnet als der Schurke seinen größten Coup auf die Goldreserven von Fort Knox durchzieht, gerät Bond in die Hände des Gauners. Kann die entzückende wie aufregende Pussy Galore mit ihren Pilotinnen den gefangenen Superagenten befreien?

Keine Frage: Spätestens mit diesem Streifen hatte sich der Spitzenagent auch international endgültig duchgesetzt. Seinen besonderen Reiz bezieht dieser Film - neben den hübschen Bond-Girls, versteht sich - aus dem Aufeinandertreffen der Kontrahenten Sean Connery und Gert Fröbe, die sich hier ein spannendes Katz- und Maus-Spiel liefern, in dem auch viele ideenreiche Tricks ab und an verblüffen, so etwa Bonds wie ein Kampfpanzer ausgerüsteter Sportwagen inklusive Schleudersitz für ungebetene Gäste. Da Regisseur Guy Hamilton mit diesem spektakulären Abenteuer überaus erfolgreich war, inszenierte er noch drei weitere James Bond-Filme: "James Bond 007 - Diamantenfieber", "James Bond 007 - Leben und sterben lassen" und "James Bond 007 - Der Mann mit dem goldenen Colt".

Foto: ARD/Degeto