Im kommunistisch-bösen Nord-Korea gerät Superagent James Bond (Pierce Brosnan, Foto, mit Halle Berry) in eine Falle. Nach einjähriger Gefangenschaft erhält er durch ein Austauschprogramm wieder die Freiheit. Nun kennt Bond nur ein Ziel: er will an die Hintermänner, die ihm die Falle stellten. Über Hongkong, London und Kuba gelangt 007 schließlich nach Island, wo ein Oberschurke ein gigantischen Imperium aufgebaut. Von dort aus will der Gangster - wer hätte es gedacht - die Welt erobern, hat aber mal wieder die Rechnung ohne Bond gemacht ...

Auch der Neuseeländer Lee Tamahori ("Die letzte Kriegerin", "Nach eigenen Regeln", "Im Netz der Spinne"), der diesmal im Regie-Stuhl Platz genommen hat, konnte dem Agentenzauber nichts Neues abgewinnen. Die typische Story wurde mit einer Menge Action, Ballerei und Explosionen angereichert, die in derart schnelle Folgen auf den Betrachter zukommen, dass der gar nicht darüber nachdenken kann, wie idiotisch die ganze Geschichte eigentlich ist. Ein großes Plus: diesmal bekommt Bond mit der amerikanischen NSA-Agentin Jinx, dargestellt von Oscar-Preisträgerin Halle Berry, einen bezaubernden Sidekick. Laut Berichten aus der Filmindustrie ist auch schon ein Spin-Off mit Jinx als Hauptcharakter in der Planung. Ansonsten gilt auch bei diesem Bond-Streifen: High-Tech-Business as usual.

Foto: Fox