Die Geschichte der jungen Waise Jane Eyre, die ihr Schicksal durch Stärke und Fleiß selbst in die Hand nimmt. Jane wächst zunächst bei ihrer grausamen Tante auf. Doch diese schiebt das Kind schließlich in ein strenges Internat ab. Mit 19 Jahren verlässt Jane das Heim und lässt sich zur Gouvernante ausbilden. Ihre erste Anstellung bekommt sie in Thornfield Hall, wo sie sich in ihren Arbeitgeber, den mysteriösen Mr. Rochester verliebt ...

1847 veröffentlichte Charlotte Brontë ihren Roman "Jane Eyre" zunächst unter einem Pseudonym. Heute ist das Werk der Autorin ein Klassiker der viktorianischen Romanliteratur und wurde bereits vielfach verfilmt, man denke nur an Robert Stevensons "Die Waise von Lowood", Franco Zeffirellis Jane Eyre oder zuletzt Cary Fukunagas Jane Eyre. 2006 nahm sich die britische Regisseurin Susanna White ("Eine zauberhafte Nanny - Knall auf Fall ...") des Stoffes an und schuf eine prächtige, mit vier Emmy Awards ausgezeichnete BBC-Miniserie. Für die bildhübsche britische Darstellerin Ruth Wilson war die Titelrolle, für die sie eine Golden-Globe-Nominierung erhielt, ein Start von Null auf Hundert, war sie vorher doch nur in der Sitcom "Suburban Shootout" und einigen Theaterinszenierungen zu sehen. Weitere TV-Produktionen und Kurzfilme folgten. 2010 übernahm sie schließlich den Part als Alice Morgan in der erfolgreichen Serie "Luther". Seither stehen ihr alle Türen und Tore offen, unter anderem spielte sie auch in in "The Prisoner - Der Gefangene". 2012 sah man die Rothaarige mit den strahlend blauen Augen auch auf der großen Leinwand. In Joe Wrights Neuverfilmung "Anna Karenina" übernahm sie den Part der Prinzessin Betsy. Und auch als Rebecca Reid in der Neuauflage der Kultserie "Lone Ranger" schaffte sie es ins Kino.

Foto: ARTE F/BBC/Mike Hogan