Pierre Durand hätte Anfang der 1980er Jahre durchaus Karriere als Jurist machen können. Doch von der Leidenschaft des Pferdesports schon als Kind ergriffen, wählt er schwierigeren Weg des Springreitens. Mit der finanziellen Hilfe des Vaters kümmert sich Pierre um das zunächst nicht vielversprechende Pferd Jappeloup. Mit viel Zeit und Geduld kann Pierre dem Tier seine Sprungkraft entlocken und wird von Wettbewerb zu Wettbewerb besser . Doch bei den Olympischen Spielen in Los Angeles scheitern Ross und Reiter kläglich. Aber Pierre gibt noch nicht auf ...

Hauptdarsteller und Drehbuchautor Guillaume Canet hätte gut daran getan, diese Pferdegeschichte selbst zu inszenieren, denn was Vielfilmer Christian Duguay daraus gemacht hat, ist alles andere als eine packende Geschichte. Wie das Pferd manche Hürde liegenlässt, vergaloppiert sich auch zu oft die Regie, springt unmotiviert von einer Szene zur nächsten und stolpert so durch die Erzählung, ohne erahnen zulassen, worum es nun eigentlich gehen soll: Ross oder Reiter? Zudem dürfte der Name des Pferdes hierzulande nur absoluten Kennern des Springreitens ein Begriff sein. Wer also soll sich dieses Werk anschauen?



Foto: Koch Media (Neue Visionen)