Der Journalist Christoph Sprecher ist durch ein Interview mit einem Anthropologen, der die Ausgrabungen am Grab von Jenatsch geleitet hat, fasziniert von der historischen Figur. Er macht sich auf die Reise an die Schauplätze in Graubünden, wo Grenzüberschreitungen zwischen den Zeiten möglich werden und er Begegnungen im 17. Jahrhundert hat ...

Die historische Begebenheit um den Bündner Freiheitshelden, Politiker und Pfarrer Jürg Jenatsch aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges, die vor allem durch die gleichnamige Novelle von Conrad Ferdinand Meyer heute noch bekannt ist, wird von Daniel Schmid in die Gegenwart versetzt. Schmid inszenierte die Geschichte um den historischen Jenatsch und den zeitgenössischen Sprecher als Vexierspiel zwischen Gegenwart und Vergangenheit, Fantasie und Realität.