Kitsch as Kitsch can: Die wohlhabende Sarah - immerhin mit einem britischen Industriellen verheiratet - meint, ihr Leben sinnvolleren Dingen zuzuwenden. So hört sie auf die Worte des Entwicklungshelfers Nick Callahan und geht vor Ort nach Afrika, um dort gegen den Hunger zu kämpfen. Bei ihrem engagierten wie sozial-nostalgischem Kampf gegen das Elend der Welt trifft sie immer wieder auf Nick und verliebt sich heftig in den modernen Robin Hood. Aber Sarah ist ja immer noch verheiratet. Welch Ärger...

Mit diesem durch und durch verlogenen und eher unfreiwillig komischen Bockmist wollte Hauptdarstellerin Angelina Jolie wohl auf menschliches Elend in dieser Welt aufmerksam machen. Doch die bieder-dämliche Lovestory ist als Plädoyer für stärkere humanitäre Hilfe wohl kaum geeignet: zu platt und zu nervig kommen die exotischen Drehorte daher. Das Geld, dass dieses Machwerk gekostet hat, hätte man besser für tatsächliche Hilfe gespendet. Warum Martin Campbell ("Die Maske des Zorro") sich für diesen Schmarren hergab, bleibt wohl ewig unbeantwortet.

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