Der Film erzählt ein Phase aus dem Leben der Schriftstellerin Karen (Tania) Blixen während ihrer Zeit im britisch kolonialisierten Afrika. Hierhin kommt die dänische Großbürgertochter kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges mit dem Ziel, gemeinsam mit ihrem schwedischen Verlobten Baron Bror Blixen-Finecke Rinderzucht zu betreiben. Doch als sie mit dem Zug von Mombasa in Nairobi ankommt, hat der sprunghafte Bror die Pläne bereits geändert und statt der Viehzucht mit dem Kaffeeanbau begonnen. Da er Karen schlecht behandelt, wendet sie sich von ihm ab und flüchtet sich in eine Affäre mit dem Großwildjäger Hutton...

Mit wunderbarer Fotografie vor erlesenen Naturkulissen entstand ein Melodram der seichten Art. Das Werk wurde seinerzeit in Afrika wegen rassistischer und kolonialistischer Anklänge heftig kritisiert. Bei den Dreharbeiten gab es Ärger, weil weiße Statisten doppelt so viel Lohn erhielten wie Schwarze. Afrikanische Zeitungen warfen dem Film außerdem vor, dass er die wenigen schwarzen Figuren als tumbe Wilde darstellt - im Gegensatz zur Romanvorlage. Trotzdem wurde der Film mit zahlreichen Oscars ausgezeichnet: Bester Film, beste Regie, bestes Drehbuch, beste Ausstattung, beste Originalmusik, bester Ton und beste Kamera.

Foto: Universal