Revolverheld Joe hat seine wilde Zeit hinter sich und will mit seiner Frau eigentlich nur ein ruhiges Leben führen. Doch als der einflussreiche Senator David Barry einen Goldtransport überfallen lässt und Joes Frau ums Leben kommt, sinnt dieser auf Rache. Da er gegen die Übermacht des Politikers allein nichts ausrichten kann und auch der "Dicke" sich anderen Orts die Sonne auf den Wanst scheinen lässt, greift er zu einer List: Er lässt sich zum Friedensrichter und Henker ernennen, rettet aber das Leben der unschuldig Verurteilten. Mit seiner Bande der Gehenkten startet Joe seinen schlagkräftigen Rachefeldzug ...

Regisseur Ferdinando Baldi, der im gleichen Jahr mit Terence Hill auch den Italo-Western "Blaue Bohnen für ein Halleluja" drehte, setzte hier wieder auf das Spiel seines Hauptdarstellers, der 1967 mit seinem "dicken", hier nicht anwesenden späteren Dauer-Filmpartner Bud Spencer erstmals für den Spaghetti-Western "Gott vergibt - Django nie!" vor der Kamera stand. Auf den Spuren von Sergio Corbuccis Klassiker "Django" entstand dieser typische Genrefilm, der hierzulande auch unter dem Titel "Django und die Bande der Gehenkten" lief. Ein Wiedersehen gibt es mit Filmbösewicht Horst Frank, der von Baldi im Jahr darauf erneut in "Hasse deinen Nächsten" besetzt wurde, in der Rolle des Mord lustigen David Barry.

Foto: MDR/Degeto