Juliette ist bei ihrer Mutter aufgewachsen und hat ihren Vater nie kennen gelernt. Als sie, erst 20-jährig, erfährt, dass sie schwanger ist, hat sie selbst noch viele kindliche Züge. Trotzdem entscheidet sie sich dafür, Mutter zu werden - ein Schritt, den Juliette sich mühsam erkämpfen muss ...

Der Film ist eine Hommage an die Schwangerschaft, die Regisseur Martin Provost als geheimnisvollen, alles verändernden Abschnitt im Leben einer Frau deutet. Anhand seiner Figur Juliette stellt Provost dar, in welchem Ausmaß die verschiedenen Etappen einer Schwangerschaft Motor bewusster und unbewusster psychischer Veränderungen sein können. Julie-Marie Parmentier stellt als Juliette in einer gelungenen Mischung aus Komik und Pathos die Verwandlung eines fahrigen, unreifen Mädchens in eine ernsthafte junge Frau dar. Als Drehort wählte Martin Provost Marseille, eine Stadt der Offenheit, der Durchreise, aber auch der neuen Heimat für Zugezogene - nach Meinung des Regisseurs der ideale Ort, um sich über seine Identität und Herkunft Gedanken zu machen.