Als der Schriftsteller Robert Tisdall am Strand die Leiche einer Schauspieler findet, eilt er davon, um die Polizei zu rufen. Dabei wird er allerdings von zwei Frauen gesehen, die ihn prompt für einen Mörder halten. Noch ungünstiger sieht es für Robert aus, als sich herausstellt, dass die Frau mit dem Gürtel seines Regenmantels erwürgt wurde und er auch noch der Nutznießer ihres Testament ist. Da auch Roberts Anwalt keinerlei Chance auf Freispruch sieht, flieht Robert aus der Haft, um selbst seine Unschuld zu beweisen. Er trifft die schöne Erica, die ihm zunächst nur widerwillig hilft, zumal sie auch noch die Tochter des Polizeichefs ist. Als Robert Erica von seiner Unschuld überzeugen kann, suchen sie gemeinsam jenen Mann, der Roberts Mantel gestohlen hatte. In einer finsteren Hafenkneipe bekommen die beiden einen entscheidenden Hinweis ...

Dies ist zweifellos ein weiteres frühes Meisterwerk von Hitchcock, der hier noch einmal das Unschuldsmotiv aus "Die 39 Stufen" variiert und dabei mit einigen bemerkenswerten Szenen aufwarten kann. Besonders gut: die Fluchtszene aus der Wassermühle und der phänomenale Schwenk am Schluss über das Foyer des Hotels in den Teesaal bis auf das Gesicht des Schlagzeugers, der durch sein Augenzucken als Täter entlarvt wird. Ebenfalls erstaunlich: hier verhalten sich ab und zu Erwachsene wie Kinder und umgekehrt.

Foto: Concorde