Zwei Trottel sollen für einen Mafia-Boss 50000 Dollar nach Australien schmuggeln. Natürlich fahren die beiden ein Känguru an, ziehen ihm zwecks Foto-Shooting die Jacke mit dem Geld an, worauf das Tier munter weghoppelt. Uralter Gag? Ganz genau. Und so geht das die ganze Zeit weiter. Bald sind die Mafiakiller hinter den Idioten her, die unterdessen versuchen, das Känguru aufzutreiben und dabei Hilfe von der bekanntermaßen ziemlich untalentierten Ex-Synchronschwimmerin Estella Warren bekommen...

Die von Jerry "Armageddon - Das jüngste Gericht" Bruckheimer produzierte Debilkomödie verwechselt Lärm mit Witz. Für Heiterkeit sollen unter anderem zahlreiche lautstarke Kamelfürze sorgen. Aber auch sonst wird gern herumgeschrien und gekreischt, was allerdings nicht die Lachmuskeln reizt, sondern erheblich an den Nerven zerrt. Es gibt keine Wendung in der dünnen wie dümmlichen Handlung, die nicht locker vorherzusehen wäre. Die ganze Känguru-Geschichte beispielsweise ist bei einem Werbespot geklaut, der wiederum auf einer so genannten "urban legend" basiert. Einzig Christopher Walken erntet als Fremdwörter lernender Mafioso ein paar Schmunzler. Doch seine Szenen passen stilistisch überhaupt nicht zum Rest. Ein Film für kein Publikum: für Kinder an einigen Stellen zu obszön, für Erwachsene zu kindisch.