Der kleine Dre Parker muss mit seiner Mutter von Detroit nach Peking umziehen. Der 12-Jährige hat mit der krassen Umstellung so seine Probleme, denn die kulturellen Unterschiede machen es ihm enorm schwer, neue Freunde zu finden. So ist er willkommenes Opfer für den Rüpel Cheng. Als dies der Hausmeister beobachtet, nimmt er sich des Jungen an. Was kaum jemand weiß: Hausmeister Mr. Han war einst ein berühmter Kung-Fu-Meister. So lernt Dre schnell sich zu verteidigen und dabei Reife und innere Ruhe zu finden ...

Der Grund, warum man von dem Karate Kid aus den Achtzigerjahren nun ein unnötiges und zudem kaum funktionierendes Remake gemacht hat, war zumindest kein künstlerischer. Auch wenn viele behaupten Jaden Smith (produziert wurde das ganze von Vater Will) sei großartig: er bemüht sich vielleicht, die Kung-Fu-Technik gekonnt darzubieten, ist aber ansonsten ein hundsmiserabler Schauspieler und vor allem für die Rolle zu jung. Einziger Clou ist Jackie Chan als Mentor des Kleinen. Doch der rettet den zudem viel zu lang geraten Streifen auch nicht. Regisseur Harald Zwart hat zuvor schon mit Werken wie "Der rosarote Panther 2" bewiesen, dass er absolut nichts drauf hat. Immerhin scheint das teuere Werbekonzept aufzugehen, auch wenn das nur beweist, dass sich Kinderarbeit durchaus lohnen kann.



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