Captain Krüger, ein bewährter Haudegen, hat sich als Söldneroffizier anheuern lassen. Er macht keinen Hehl daraus, dass er nicht für eine Sache, sondern für Geld kämpft; dennoch schätzt Sergeant Ruffo ihn. Ruffo ist im Kongo geboren und aufgewachsen, hat dann aber im Ausland studiert. Er wünscht sich nichts sehnlicher als Frieden für sein zerrissenes Land. Krüger stößt mit einem bewaffneten Eisenbahnzug und 40 Soldaten nach Fort Reprieve vor. Dort liegen Diamanten im Wert von 50 Millionen Dollar; Krüger soll sie aus dem Rebellengebiet holen und gleichzeitig etwa 70 Weiße, die dort von den kriegerischen Simbas bedroht sind, in Sicherheit bringen...

Dies ist einer jener Abenteuer-Streifen, die himmelhoch über andere Söldner-Filme ragen, denn hier stimmt nahezu alles: ein kerniger Rod Taylor als Krüger, tolle Landschaftsbilder und eine deftige Prise Selbstironie. Regisseur und Kameramann Jack Cardiff, er gewann 1948 für "Die schwarze Narzisse" einen Oscar für seine Kameraarbeit, drehte mit Rod Taylor zuvor schon die beiden Filme "Cassidy, der Rebell" und "L - Der Lautlose" (beide 1965).