Just am Faschingsdienstag will der naive Durchschnittsbürger und Gabelstaplerfahrer Ferdinand Weitel all seine Versicherungspolicen aufkündigen, die ihm ein Vertreter aufgeschwatzt hat. Denn Weitel hat festgestellt, dass er alle Verträge gar nicht bezahlen kann. So macht er sich auf zur Zentrale der Versicherung. Doch er tritt damit in der Firma eine Lawine los - die Pappnasenstimmung weicht bitterem Ernst ...

Nach eigenem Buch steht hier Kabarettist und Satiriker Gerhard Polt im Mittelpunkt einer Geschichte, die "fast wie im richtigen Leben" spielt. Mit gelungenen Seitenhieben nimmt Polt hier das Kleinbürgertum und die sinnentleerte Bürokratie gleichermaßen aufs Korn und entlarvt ganz nebenbei auch noch das verlogene närrische Treiben. Dank der guten Darsteller und der präzisen Beobachtungsgabe ist dies zweifellos eine der besten deutschen Komödien der Achtzigerjahre.

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