Seit Russell Durrell sich allein um seinen fünfjährigen Sohn Calvin kümmern muss, hat sich sein Leben komplett verändert. Den viel versprechenden Job - der Anwalt sollte Junior-Partner einer renommierten Kanzlei in Chicago werden - hat er verloren. Jetzt lebt er in einer Kleinstadt in Kansas, wo er in der Kanzlei eines früheren Freundes, Bob Harper, arbeitet. Russ ist ein liebevoller Vater, aber er leidet auch unter seinem beruflichen Abstieg. Der einzige interessante Fall in der Provinz, den noch dazu Russell selbst an Land gezogen hat, wird ihm von Bob entzogen. Dann begegnet er der attraktiven Beth. Doch ausgerechnet als er sich in sie verliebt, steht plötzlich wieder seine Frau vor der Tür und stürzt den Anwalt in ein Gefühlschaos...

Regisseur John N. Smith ("Dangerous Minds - Wilde Gedanken") liefert hier das einfühlsam erzählte Porträt einer Vater-Sohn-Beziehung. Die Geschichte basiert auf dem Roman "Dance Real Slow" von Michael Grant Jaffe. Ein lässiger Vince Vaughn überzeugt als liebender Vater und frustrierter Anwalt. Vaughn und Co-Star Joey Lauren Adams ("Chasing Amy") kamen sich bei den Dreharbeiten zu "Kein Vater zuviel" auch privat näher und waren mehrere Jahre ein Paar.