Diese Geschichte handelt von einer in den Neunzigerjahren in Europa unmöglichen Freundschaft. Kiki ist illegal in Deutschland, seit er von den Serben aus seiner Heimat, dem Kosovo, vertrieben wurde. Kiki versteckt sich bei seinem besten Freund, dem in Deutschland aufgewachsenen Serben Tiger, der mit dem ganzen Nationalismusgetue in seinem Heimatland nichts anfangen kann. Kiki und Tiger trotzen jedem äußeren Druck, es scheint, als ob ihre Freundschaft durch nichts zerstört werden könnte...

Regisseur Alain Gsponer ("Rose", "Das wahre Leben") drehte diese Geschichte einer Freundschaft zwischen einem albanischen Asylbewerber und einem Serben, die mit Verrat endet. Der Film entstand an der Filmakademie Baden-Württemberg als Diplomarbeit im Fach Regie, hatte auf dem Münchner Filmfest 2002 seine Festival-Premiere und gewann den Max-Ophüls-Preis, den Publikums- und den Interfilmpreis.